Schlucktherapie

Besteht eine Störung des Schluckens, kann das Essen und Trinken zum Problem werden. Das beeinträchtigt die Lebensqualität mitunter erheblich. Ausgeprägte Schluckstörungen können sogar lebensbedrohlich sein. Deshalb sollte bei entsprechenden Schwierigkeiten schnell gehandelt werden. Eine ärztliche Abklärung ist unbedingt erforderlich. Der Arzt entscheidet dann, ob eine logopädische Therapie helfen kann. In der logopädischen Schlucktherapie werden dann Methoden erarbeitet, die das Schlucken erleichtern oder wieder verbessern sollen, wir beraten intensiv und arbeiten eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen zusammen.

 




Häufig sind Erwachsene, vorwiegend ältere Menschen, von einer Schluckstörung betroffen. Aber schon Babies können Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme haben, die logopädisch behandelt werden müssen, etwa nach einer Frühgeburt oder bei geistigen und/oder körperlichen Behinderungen.

Sogenannte myofunktionelle Störungen sind nicht so bedrohlich, sollten aber ebenfalls behandelt werden. Bei einer myofunktionellen Störung können die Betroffenen zwar essen und trinken, die beteiligten Muskeln im Mundbereich (also Wange, Lippen und vor allem die Zunge) arbeiten aber nicht normgerecht. Häufig presst die Zunge bei jedem Schlucken gegen die Zähne, was zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen kann. Bei manchen Patienten steht der Mund häufig offen, was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit beiträgt. Auch die Artikulation kann durch die eingeschränkte Mundmuskulatur gestört werden.


Folgende Diagnosen könnten auf der ärztlichen Verordnung stehen:

  • Dysphagie
  • Myofunktionelle Störung
  • u.a.


 
 
 
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